Psychotherapie, Körpertherapie, Traumatherapie,

KLIENTENZENTRIERTE PSYCHOTHERAPIE (ÖGWG Linz)

members.magnet.at/oegwg/

 

Die Klientenzentrierte Psychtherapie ist auch als Gesprächspsychotherapie bekannt und wurde von Carl Rogers (1902-1987) entwickelt.

Die zentrale Annahme des klientenzentrierten Ansatzes besagt, dass jeder Mensch in sich selbst unermeßliche Möglichkeiten besitzt, mit sich in Übereinstimmung zu kommen und das eigene Leben und Verhalten konstruktiv zu verändern. Diese Möglichkeiten können in einer bestimmten psychischen Atmosphäre förderlicher persönlicher Haltungen aktiviert werden. Im Bereich der Psychotherapie gilt zudem als wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine von einfühlendem Verstehen (Empathie), bedingungsfreier Wertschätzung und persönlicher Authentizität geprägte therapeutische Beziehung für eine derartige persönliche Veränderung ausschlaggebend ist.

 

INTEGRATIVE BIODYNAMIK (VIB Göttingen/Wien)

www.biodynamik.at

 

VEGETOTHERAPIE (Christian Bartuska, Wien)

www.psychotherapie.at/bartuska

 

Die Biodynamische Psychotherapie wurde von Gerda Boyesen (1922-2006) entwickelt. Es handelt sich dabei um eine körperorientierte Psychotherapie die sich von Wilhelm Reichs Vegetotherapie ableitet. In der psychotherapeutischen Arbeit wird besonderes Augenmerk auf den Körper gerichtet. Mit Methoden aus der biodynamischen Massage und der Vegetotherapie wird auch direkt am Körper gearbeitet, mit dem Ziel innere, verdrängte Impulse über den Körper bewußt zu machen und in die eigene Persönlichkeit zu integrieren.

Buchtip: Gerda Boyesen, Über den Körper die Seele heilen; Verlag Kösel

 

SOMATISCHE TRAUMATHERAPIE

 

Trauma ist keine Krankheit, sondern ein unvollständiger – im so genannten „Todstellreflex“ stecken gebliebener – neurobiologischer Überlebensprozess.

Traumatisierend sind nicht nur massive Ereignisse wie Katastrophen und Gewalterfahrungen, sondern kann jedes Ereignis sein, das als überwältigend erlebt wird! Dazu gehören auch viele oft als alltäglich angesehene Ereignisse, die nicht beachtet werden, (z.B. Unfälle, Operationen, Krankenhausaufenthalte als Kleinkind u.a.)

 

Somatische Traumatherapie heilt das Trauma an seiner neurobiologischen Wurzel. Sie unterstützt den traumatisierten Organismus dabei, den steckengebliebenen Überlebensprozess zu Ende zu führen, sodass sich Hyperaktivierung, Starre und Fixierung auf das traumatische Ereignis vorsichtig über den Körper auflösen können.

Buchtip: Peter A. Levine, Traumaheilung, Essen 1998